Fernrohrlupenbrillen mit Galilei- und Kepler-Systemen - MaximalSicht Hamburg

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Fernrohrlupenbrillen mit Galilei- und Kepler-Systemen



Fernrohrlupenbrillen


 


 

Galilei-Systeme

Das Galilei-System ist i.d.R. die Einstiegsversorgung sehbehinderter Menschen mit einem Fernrohrsystem. Ein Galilei-System hat in der Regel eine geringe Vergrößerung (1,8 bis ca. 3x) und ist daher als Erstversorgung bestens geeignet, weil das Gesichtsfeld noch relativ groß und die Verwacklung durch leichte Kopfbewegungen sehr gering ist.

 


Sie sind einfach zu handhaben und werden vorzugsweise von älteren sehbehinderten Menschen verwendet, da diese Personen häufig zu der Sehbehinderung noch Probleme mit ihrer Motorik haben.

Das System ist austauschbar, d.h. für Patient / Krankenkasse sind bei einer Folgeversorgung die Kosten minimiert.


 

Galilei 2,1

 
  • Monokulare und binokulare Versorgung


  • Berücksichtigung der Eigenrefraktion (Fern- und Nahrefraktion)


  • Fest definierte Arbeitsabstände (z.B. TV und/oder Lesen)



 

Galilei 2,5

 
  • als Folgeversorgung nach Galilei 2,1


  • Sehwinkel bis 18°


  • Meist als monokulare (einseitige) Versorgung



 

Da nach Versorgung mit einer Fernohrlupe das Sehfeld stark eingeengt ist, das Bild bei geringer Kopfbewegung wackelt und das Sehen nur noch in einer Entfernung möglich ist, sollten folgende Hilfsmittel beachtet werden:

Lesepulte (sind anerkannte Hilfsmittel und stehen im Hilfsmittelverzeichnis)
    Lesepulte

Individuell angepasste Beleuchtung ( z.B. verschiedene Farbtemperaturen)
   Beleuchtung

 


MLVIDI - System

 

Das MLVIDI ist ein echtes Highlight unter den Galileisystemen.
Es ist optimal geeignet zur Betrachtung von Bildschirmen. Beim Fernsehen wird schon in 2m Abstand der ganze Schirm (ca.80cm) überblickt, was sonst erst bei 3m möglich ist.
Durch die Annäherung ergibt sich eine 3-fache Vergrößerung des Netzhautbildes.

 

 

 

  • Monokulare und binokulare Versorgung möglich


  • Sensationelles Sehfeld von 25´ !


  • Berücksichtigung der Eigenrefraktion (Fern- und Nahrefraktion)


  • Bifokalausführung möglich, also gleichzeitige Nutzung für Ferne und Nähe


  • Unterschiedliche Konvergenzprismen möglich


  • Sehr geringes Gewicht


  • Binokulare Ausführung mit Aufstecklinsen für Ferne oder Nähe

      Aufstecklinsen auch als Bifokallinse möglich !!

 

   

Die Aufstecklinsen für die Nähe (Arbeitsabstand 0,5 m und 0,25 m) sind mit einem konvergenzunterstützenden Prisma versehen, welches eine binokulare Benutzung in der Nähe ermöglicht.

Bild: Aufstecklinse + Grundsystem


 

Kepler-Systeme

 

Kepler - Einbausysteme

ermöglichen höhere Vergrößerungen und werden deshalb meist als Folgeversorgung verwendet. Da der Sehbehinderte i.d.R. bereits mit einem Galilei-System umzugehen gelernt hat, sind meist keine Akzeptanzprobleme zu erwarten. Die Systeme sind austauschbar, deshalb ist eine kostengünstige Nachversorgung möglich.

 
  • variabel fokussierbar von 0,25 m bis unendlich

  • hohe Vergrößerung 3x bis 4x möglich dann meist monokular

  • binokulare Versorgung möglich

  • als Fixfocus-System zu nutzen (ideal bei motorischen Störungen)


 


Ein Fokusstop-Ring dient zur vereinfachten Benutzung von Kepler-Systemen.
Bei der Verwendung des Fernrohr-Systems, z.B. zum TV-Sehen, wird das System durch den anpassenden Augenoptiker auf diese Entfernung eingestellt und der Fokusstop-Ring auf dem Gehäuse so fixiert, dass er bei einer Fokussierung einen Anschlag bildet. Zum Lesen kann der Sehbehinderte das Objektiv herausdrehen, um ein Objekt in der Nähe scharf zu sehen.


 
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